Zur Startseite Peter Lehmann - CrossTriathlet

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Trainingslager Part 3/3

20.03.18
3 Wochen Trainingslager – 3 Wochen nur trainieren, schlafen, regenerieren und essen, viel essen. Sehr zufrieden bin ich am Samstag aus dem Trainingslager auf Mallorca abgereist. Ich konnte viele Kilometer sammeln und schon einige schnelle Einheiten absolvieren. Die Trainingsgruppe hat sehr gut harmoniert und wir konnten mit viel Spaß fokussiert und ohne Probleme trainieren.
In der letzten Trainingswoche wurde es wie angekündigt nochmal etwas härter und gerade im Laufen gingen die Umfänge auch noch etwas in die Höhe. Bei bestem Wetter und Temperaturen um 20°C verlief auch diese Woche problemlos. Mit den Fortschritten in allen 3 Disziplinen bin ich sehr zufrieden und freue mich schon nach der gerade anstehenden Entlastungswoche auf die letzten harten Einheiten vor den ersten Rennen Mitte April.
Zusammenfassend bin ich mit dem Trainingslager und der Formentwicklung sehr zufrieden. Ich konnte den Trainingsplan zu 100% umsetzen! Insgesamt habe ich 82h trainiert, habe 63 km im Wasser, knapp 1300km auf dem Rad und 210km zu Fuß absolviert.
Am Sonntag habe ich den Belastungsblock noch mit einem langen Lauf über 22km und einer harten 2h Rolleneinheit abgeschlossen. Ein dickes Dankeschön geht auch wieder mal an meinen Trainer Ben Reszel, für die super Trainingsplanung!

Nach der Landung am Samstag erreichte mich zudem noch eine gute Nachricht: Dank Eurer Stimmen bin ich auf Platz 2 bei der Sportlerwahl der Sächsischen Zeitung im Landkreis Meißen gewählt worden! Vielen Dank euch ALLE die für mich abgestimmt haben!
Eine schlechte Nachricht gibt es allerdings trotzdem: Bei der Landung kamen leider nicht alle meine Gepäckstücke an. Leider ist meine Reisetasche bis heute immer noch nicht aufgetaucht…

Für die Zahlenjunkies noch die letzte Trainingswoche in Zahlen: 27h Training / 23,5km Schwimmen / 390km Rad / 77km Laufen
Jetzt hoffe ich mal, dass der Frühling auch bald nach Deutschland kommt!


Trainingslager Part 2/3

10.03.18
14 Tage Trainingslager sind nun schon geschafft. Neben der ansteigenden Form steigen auch die Temperaturen immer weiter. Endlich komplett kurz auf dem Rad unterwegs sein. Bei Sonnenschein und angenehmen Temperaturen machen auch die harten Einheiten richtig Spaß. Nachdem die erste Woche das Schwimmen im Fokus stand, wurde es diese Woche viel auf dem Rad gemacht. Nach den ersten längeren Tempoläufen über 3×3000m am Sonntag wurde am Montag mit Kraftausdauerfahrten am Berg auch auf dem Rad für ein leichtes Brennen im Oberschenkel gesorgt;-)
Am Dienstag folgte dann der Klassiker nach Sa Calobra mit 115km und gut 2000hm. Nach 3 Tagen mit jeweils 3 Einheiten am Tag war dann Mittwoch Zeit für einen Entlastungstag. Speicher füllen, ein bisschen Stabi und Schwimmen standen auf dem Programm.
Am Donnerstag ging es dann kurz und sehr knackig beim Laufen zur Sache. Wie auch schon in der vergangenen Woche war der Donnerstag ziemlich regnerisch und auf dem Rad nahmen wir bei einer knappen 4h Fahrt eine kalte Dusche.
Bestes Wetter dagegen am Freitag – 20°C und Sonnenschein! Nach dem morgentlichen Schwimmen musste der geplante Küstenklassiker über Esporles, Deia und den Puiq Major aufgrund einer Ralley am Puiq leider ein bisschen umgeleitet werden. Am Ende waren es aber doch gut 160km mit „nur“ 1500hm in 5:30h. Abgerundet wurde das Ganze mit einem kurzen 5km Koppellauf.
Heute ist der zweite Ruhetag für mich und der wird bei bestem Wetter genossen;-) Beine hochlegen, ein Entspannter Spaziergang am Strand mit Emily und das wichtigste – essen, essen, essen! John und Basti haben heute die Heimreise angetreten aber langweilig wirde es trotzdem nicht, denn einige Freunde aus Kamenz und Umgebung und die „Old Gun“ Henry Beck vom Bundesligateam sind auch noch vor Ort. Danke an John und Basti für zwei Wochen super Training bei bester Stimmung!
Nächste Woche wird es vor nochmal ziemlich hart. Reduzierter Umfang auf dem Rad dafür mehr Speed. Beim Laufen werden Umfang und Intensität noch einmal erhöht. Ich freue mich auf die kommende Woche, denn auch das Wetter soll wohl ziemlich mitspielen;-)
Ein paar Schnappschüsse gibts in der Galerie!
Bis dahin Grüße aus der Wärme :-)
Für die Zahlenjunkies: 32h Training, 18km Schwimmen, 590km auf dem Rad, 67km Laufen.


Trainingslager Part 1/3

03.03.18
7 Tage bin ich jetzt schon auf Mallorca und bereite mich auf die anstehende Saison vor. Zusammen mit Sebastian und John haben wir schon ein paar gute Kilometer in allen 3 Disziplinen sammeln können. Wer jetzt glaubt, dass hier unmenschliche Kilometer und Trainingsstunden zusammengekommen sind, liegt falsch. Trainingslager heißt für alle, die das ganze Jahr nach einem professionellen Trainingsplan trainieren – Training ohne Alltagsstress und somit vollständige Fokussierung auf das Training. Keine Umfangssteigerung um 100% oder ähnliche „Anfängerfehler“.
Anfang der Woche starteten wir noch sehr locker ins Training. Nach 2 Belastungstagen folgte an Dienstag der erste Entlastungstag mit nur einer Einheit. Gestern war der erste lange Tag in diesem Block mit 5km Schwimmen, 4h auf dem Rad gefolgt von einem 10km gesteigerten Koppellauf. Der heutige Ruhetag ist damit verdient. Warum Ruhetag, im Trainingslager? Zum einen dient so ein Ruhetag der mentalen und körperlichen Regeneration, zum anderen ist es trainingswissenschaftlich auch nicht sinnvoll mehr als 4 Belastungstage am Stück zu absolvieren. Für die Zahlenjunkies: Gut 23h Training, 21km Schwimmen, 320km auf dem Rad, 65km Laufen.
In der nächsten Woche werden die Umfänge vor allem auf dem Rad deutlich steigen.
Bei momentan Temperaturen um die 18 Grad und Sonnenschein freue ich mich sehr auf die anstehenden Trainingswochen! Heute reist auch Emily an, was natürlich auch noch einen zusätzlichen Motivationsschub gibt.
Das nächste Update folgt dann in der nächsten Woche! Ein paar Eindrücke vom Training seht ihr in der Galerie;-)


30 Sekunden können verdammt lang sein


Letzte Diagnostik vor dem Trainingslager

23.02.18
Bevor ich am Samstag in ein 3-wöchiges Grundlagentrainingslager nach Mallorca fliege, ging es am Donnerstag noch einmal zur Leistungsdiagnostik bei Coach Ben Reszel (your-resource.de). In den letzten Wochen konnte ich bereits ganz gute Umfänge trainieren. Die Tatsache, dass ich nur 2 Prüfungen in diesem Semester hatte tat dem Training auch sehr gut. Da ich im Laufen und beim Radfahren fast komplett alleine trainiere, freue ich mich jetzt umso mehr auf ein Trainingslager in bester Gesellschaft.
Seit vielen Jahren werde ich nach dem DTU-Protokoll beim Laufen 5×3000m und beim Radfahren nach einem Stufentest bewertet. In dieser Saison absolviere ich zum ersten Mal neue Testprotokolle. Gestartet wurde beim Laufen mit einem Stufentest. Es wurden immer 4min gelaufen. Bei 1% Steigung auf dem Laufband um den „Fahrtwind“ beim normalen Laufen zu simulieren wurde die Geschwindigkeit um 1,5km/h bei jeder Stufe gesteigert. Kurz durchatmen konnte ich in der 30 Sekunden Pause zur Blutabnahme und Laktatbestimmung. Am Ende konnte ich bis zu einem Tempo von 2:50min/km (21km/h) laufen, leider aber nicht über die gesamte Stufendauer.
Nach dem Lauftest gab es auch eine Neuerung beim Radtest. Windgate-Test heißt dieser kurze aber schmerzhafte Test. 30 Sec All-Out. Am Ende kann anhand des Leistungsabfalls eine Beurteilung zum Trainingszustand gegeben werden.
Fazit der ganzen Geschichte: Zuerst einmal ist mir aufgefallen, dass 30 Sekunden verdammt lang sind;-) Aber Spaß beiseite: Die Basis ist gelegt und die Werte sind schon vielversprechend für die kommende Saison. Einen großen Grundstein wird sicherlich auch das kommende Trainingslager bringen. Ich freue mich jetzt auf 3 Wochen Training mit John und Sebastian und später dann auch Emily. Trainingslager heißt aber nicht den Umfang zu verdoppeln und so viel wie möglich zu trainieren, sondern es steht auch hier Qualität vor Quantität um die 3 Wochen solide durchziehen zu können.
Ein paar Updates folgen aus dem Trainingslager natürlich auch.
Einen kurzen Eindruck von der Diagnostik gibt’s im Video weiter unten!




Effektives Radtraining findet im Winter meist auf der Rolle statt


Aktuelles Update

30.01.18
Nach nun gut 8 Wochen Trainingsbetrieb ist es Zeit für ein kleines Update. Im Dezember ging es für mich noch sehr ruhig zur Sache. Viele Einheiten mit noch reduziertem Umfang prägten den letzten Monat des Jahres. In der Saison 2016/17 habe ich bereits im Dezember einen sehr hohen Umfang trainiert, das Resultat war eine Verletzung im Frühjahr, welche die ganze Vorbereitung zerstörte. Diese Saison entschieden sich Trainer und Athlet dazu es etwas ruhiger anzugehen. Was allerdings nicht heißt, dass es nicht trotzdem hier und da Probleme gab. Anfang Dezember stürzte ich beim Lauftraining in der Dunkelheit über einen Draht und zog mir eine starke Prellung am Knie zu. Eine Sache, die mich doch länger beschäftigen sollte als erwartet. Nach ein paar Tagen ohne Lauftraining konnte ich dann wieder mit selbigem beginnen und Schmerzen und Schwellung gingen zurück.
Das neue Jahr begann dann mit etwas mehr Tempo besonders im Lauftraining und nun auch gesteigertem Umfang. Bei Tempoläufen an Neujahr kamen die Schmerzen im Knie dann wieder. Allerdings konnte ich das Training trotzdem durchziehen und auch in den nächsten Wochen gut an meiner Schnelligkeit arbeiten. Hauptsächlich absolviere ich momentan mehrere Serien von 200m Läufen und Tempowechselläufe.
Grund für die gute Heilung meines Knies ist sicherlich auch meine Physiotherapeutin, die mich seit meiner Fußverletzung einmal die Woche immer wieder fit bekommt.
Zusammen mit den Bundesligaathleten ging es für mich Mitte Januar ins Schwimmtrainingslager. Dort konnten viele Kilometer im Wasser absolviert werden, nicht zuletzt Aufgrund der 100×100m die uns der Trainer freudestrahlend schwimmen ließ. Auch wurde mal wieder auf die Technik geschaut. Ein Video dazu gibt es weiter unten.
Aufgrund meiner Verletzungsvergangenheit trainiere ich diese Saison vermehrt im Kraftraum und stemme dort Gewichte. Das schont die Orthopädie im Gegensatz zum Laufen und bringt auch die nötige Kraft beim Radfahren.
In den nächsten Wochen stehen für mich Prüfungen in der Uni an. Sobald diese überstanden sind geht es dann für 3 Wochen ins Trainingslager um nochmal richtig Kilometer zu sammeln.
Vorher werde ich noch eine Leistungdiagnostik bei Trainer Ben absolvieren um die richtigen Werte für das Trainingslager zu bekommen.
Dazu gibt es dann den nächsten Artikel.




Standortbestimmung und Trainingsauftakt
02.11.2017

Essen, Trainieren, Schlafen – dieser Zyklus zieht sich über den gesamten Saisonverlauf, Monat für Monat, Woche für Woche, Tag für Tag. Um nach der erfolgreich abgeschlossenen Saison 2017 mit diesem Rhythmus zu brechen, nutzt der Triathlet die Saisonpause.
2 Wochen Training nach Lust und Laune standen auf dem Programm. Optimal hatte mein Körper eine Erkältung genau in diese Zeit gelegt und somit war an Training nicht zu denken. 2 Wochen Sportpause mit vielen schönen Erlebnissen außerhalb des Sports gingen dann doch relativ schnell vorbei. Als Auftakt in die neue Saison nutzte ich den Weimarer Stadtlauf, da ich sowieso in Weimar zum Teamabschluss mit dem Triathlon Team Weimar war.
Ich konnte zu meinem Erstaunen doch ein verhältnismäßig hohes Tempo anschlagen und am Ende auf Platz 5 einlaufen.
Der wichtigere Ausgangstest stand dann 2 Wochen später beim meinem Trainer Ben Reszel an. Mit zwei Submaximalen Tests auf dem Rad und auf dem Laufband sollten der aktuelle Trainingszustand und die daraus resultierenden Trainingsbereiche bestimmt werden.
Leider hatte ich meine Radschuhe zuhause stehen lassen, weswegen wir an 2 Tagen testen mussten. Die 4×3000m auf dem Laufband verliefen mit dem leicht erhöhten Gewicht und der nicht vorhandenen Laufform doch ziemlich schwer. Am Ende konnte ich aber doch vernünftige Ausgangswerte für das Wintertraining erzielen. Die Werte vielen leider etwas schlechter aus als im Vorjahr zur gleich Zeit, was jedoch damit zusammenhängt, dass wir dieses Jahr nicht erst Mitte November sondern schon Ende Oktober testeten.
3 Tage später kam ich nochmal zum Radtest vorbei ,ein Stufentest mit 30 Watt Steigerung aller 3 Minuten. “Wir fahren All-Out, da wir keine Doppelbelastung haben!”, verkündete mir Ben freudestrahlend. Die Freude blieb allerdings die ganze Zeit auf seiner Seite. Am Ende war der Athlet abgeschossen und der Trainer zufrieden. Wie erwartet zeigte der Test ein deutlich besseres Ausgangsniveau als im Vorjahr. Schon im gesamten Jahresverlauf konnte ich meine Radleistung stetig etwas steigern – darauf lässt sich aufbauen!
Nun sind die Trainingsbereiche für das Wintertraining klar. Auch bestätigte mit der Test mein subjektives Empfinden in den Maximalbereichen noch Reserven zu haben.
Daran wird nun gearbeitet um 2018 noch schneller unterwegs zu sein!
Am Wochenende geht es mit dem Triathlon Team Weimar nach Schlotheim um vor allem im Wasser schon erste Akzente zu setzen.
Ein kleinen Endruck von der Laufdiagnostik seht ihr im Video weiter unten!





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peter lehmann - crosstriathlet - 2019

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